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Sigmund Freud

Kindheit und Jugend
Studienzeit
Erste Krankenhaustätigkeit - Untersuchungen mit Cocain
Jean-Martin Charcot - Hysterie und Hypnose
Privatdozentur in Wien
Frau und Kinder
Die Entstehung der Psychoanalyse
Sein Verhältnis zu Religionen / Religionskritik
Zusammenarbeit mit Jung
Freud und der Nationalsozialismus
Ich, Es, Über-Ich - Das 3-Instanzen-Modell
Freuds Traumdeutung
Der Fall Anna O.
Seine Bücher
Zitate

Sigmund Freud

Die Entstehung der Psychoanalyse

Foto von Sigmund Freud In Zusammenarbeit mit Josef Breuer, erwähnte Sigmund Freud 1896 das erste mal die Psychoanalyse. Grund dafür war die Behandlung von Bertha Pappenheim, die später als "der Fall Anna O." bekannt wurde. Das Wort "Psychoanalyse" entstand durch die Idee von Josef Breuer, da sein Vorgehen das des Königs Ödipus in Sophokles Theaterstück "Ödipus" ähnelte. Schiller hatte 1797 einen Brief an Goethe geschrieben, worin stand, dass sie Zusammenhänge aus der Nachbetrachtung aufgelöst werden; dies bezeichnete er als "tragische Analysis". Durch diese Ähnlichkeiten, schlug Breuer in einem Brief Freud also vor, diese weiterentwickelte Methode als "Psychoanalyse" zu betiteln.

Freud nannte seine Vorgehensweise bis 1897 mehrmals Psychoanalyse, vergaß dabei aber nicht die Behandlungsmethoden von Josef Breuer. Freud ließ seine Patienten Erfahrungen mit Gewalt erforschen und benennen. Zu dieser Zeit war Freud jedoch zu sehr auf nur eine Theorie versteift. Er war im Glauben, dass die Gewalt auf sexueller Natur beruht, wobei er die Vergewaltigung durch den Vater an das zwei bis acht jährige Kind konkretisiert. Dies nannte Freud später die Verführungstheorie. Diesem Gedankengang wandte sich Freud jedoch im September 1897 ab und drehte seine Theorie in das genaue Gegenteil um. Nun stellte Freud die These auf, dass die psychischen und psychosomatischen Störungen des Kindes aus den eigenen, außer Kontrolle geratenen, triebhaften Wünschen gegenüber den Eltern heraus entstanden. Einen Monat später stellte Freud erstmals die Theorie vom "Ödipus-Komplex" auf. Er beharrte auf diesen Komplex, wobei der Sohn sich auch sexuell zur Mutter hingezogen fühlt und gleichzeitig ein Rivalitätsverhalten zum Vater aufbaut.

Am 1. April 1902 wurde Freud zum Titular-Professor ernannt. Dies geschah jedoch, weil der zuständige Minister Wilhelm von Hartel mit einem Kunstwerk der Baronin Marie von Ferstel bestochen wurde. Noch im selben Jahr gründete er die „Psychologische Mittwochs-Gesellschaft“. Sechs Jahre später entstand daraus die Wiener Psychoanalytische Vereinigung. In dieser Vereinigung versammelte man sich, um die neuen Methoden zu erlernen. Im selben Zeitraum rief Freud einen ersten psychoanalytischen Kongress in Salzburg zusammen. Dort kam es zu einem aufsehenerregenden Vorfall. Der Psychiater Otto Gross, der sich öffentlich für Freuds Ansichten eingesetzt hatte, stellte gesellschaftspolitische Schlussfolgerung auf. Freud widersprach ihm, dass diese Entscheidung nicht bei Ärzten stünde, und ließ Gross aus der Vereinigung werfen. In den kommenden Jahren gründete Freud mehrere psychoanalytische Vereinigungen.

1913 äußerte Freud sich in der Schrift "Totem und Tabu" zum Inzestverbot und setzte sich mit dem Thema auseinander. Vier Jahre später gab Freud in der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse seine Entdeckung von der Macht des Unbewussten preis. Hierbei stellte er seine Theorien, mit denen von Nicolaus Copernicus und Charles Darwin gleich und bezeichnete alle drei Theorien als "Kränkungen der Menschheit". 1920 wurde Freud schließlich zum ordentlichen Professor ernannt.


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